Maulwürfe erschlagen

Auch das Erschlagen von Maulwürfen gehört zu den verbotenen Methoden der Maulwurfbekämpfung. Grundsätzlich sollten sich geplagte Gärtner immer wieder vor Augen halten, dass Maulwürfe sehr nützliche Tiere sind, die nicht umsonst unter Naturschutz stehen.

Maulwurfshügel können Gärtner provozierenFriedliche Alternativen zur früheren Maulwurfbekämpfung

Deshalb wird das Töten, wie auch das Erschlagen der Maulwürfe als Straftat behandelt. Es sollten besser alternative Mittel und Wege gesucht werden, um die Maulwürfe aus dem eigenen Garten zu vertreiben.

Hierbei haben sich Methoden, die mit Lärm und Gerüchen arbeiten, bestens bewährt. So kann man Maulwürfe gut vertreiben, indem man sie mit Lärm belästigt:

  • Das kann Kinderlärm sein, der durch tobende Kinder auf dem Rasen praktiziert wird, aber auch andere Dinge können Lärm verursachen, der für den Maulwurf unangenehm ist und ihn über kurz oder lang vertreiben kann.

  • So kann man beispielsweise Flaschen in den Boden eingraben. Wichtig ist, dass die Öffnungen noch aus dem Boden herausragen, dann nämlich kann sich der Wind in diesen Öffnungen fangen und Geräusche verursachen. Diese, sowie ihre Schwingungen werden unmittelbar an das Erdreich übertragen, in welchem der Maulwurf lebt.

Schon wird er gestört und sucht bald das Weite. Denselben Effekt erzielt man übrigens auch mit Stangen aus Eisen oder Holz, die in den Boden gesteckt werden. Wird dann immer wieder daran geschlagen, so entstehen auch hierbei unangenehme Geräusche sowie Schwingungen, die den Maulwurf vertreiben können.

Cleverer Einsatz von Gerüchen

Darüber hinaus kann man ebenso den Geruchssinn des Maulwurfs ansprechen, um diesen loszuwerden. Hierbei gilt, dass der Maulwurf Gerüche von Zitrusfrüchten, Knoblauch, Jauche und Molke überhaupt nicht mag.

Werden mit diesen Duftstoffen Tinkturen zubereitet, die in die Gänge der Maulwürfe geschüttet werden, müssen keine Maulwürfe mehr erschlagen werden. Denn sie ergreifen von selbst die Flucht.