Maulwurf-Lebendfalle

Im Bereich der verbotenen Methoden zur Maulwurfbekämpfung ist die Maulwurf-Lebendfalle ein etwas umstrittenes Thema. Sie wird von einigen Anbietern als gesetzlich erlaubt präsentiert, von anderen hört man wieder, dass sie verboten sei. Grundsätzlich gilt, dass Maulwürfe als besonders nützliche Tiere für den Garten unter Naturschutz stehen. Sie dürfen also nicht gequält werden.

Für viele ein störender Anblick: MaulwurfshügelLebenfallen nur als Ausnahme!

Eine Maulwurf-Lebendfalle darf deshalb nur in seltenen Fällen eingesetzt werden. Voraussetzung für den Einsatz: Die Falle kann innerhalb sehr kurzer Abstände überprüft werden. Sobald sich ein Maulwurf darin befindet, muss dieser auf einem freien Feld oder einer Wiese wieder ausgesetzt werden.

Diese sollten möglichst weit vom eigenen Grundstück entfernt sein, da Maulwürfe ein Areal von etwa 1.000 Quadratmeter als ihr Revier betrachten. Darüber hinaus können sie sehr schnell sterben, wenn sie zu lange in der Maulwurf-Lebendfalle gefangen sind.

Gefahren der Lebenfallen

Aufgrund des extrem schnellen Stoffwechsels der Maulwürfe verhungern die Tierchen bereits nach wenigen Stunden ohne Nahrung. Wer also nicht wenigstens stündlich nach der Maulwurf-Lebendfalle sehen kann, der sollte besser ganz auf sie verzichten.

Genügend Alternativen, um einen Maulwurf auf natürliche und sanfte Weise aus dem eigenen Garten zu vertreiben, gibt es durchaus. Insbesondere auf Lärm und unangenehme Gerüche reagieren Maulwürfe sehr empfindlich und suchen bei solchen Lebensumständen schnell das Weite.

Deshalb sollte in jedem Fall zunächst auf diese Form der Maulwurfbekämpfung zurückgegriffen werden.