Maulwurf vertreiben

Um einen Maulwurf erfolgreich vertreiben zu können, muss man einige Grundkenntnisse über die Lebensweise der Vierbeiner aufweisen. Nur damit wird es möglich, langfristig von Maulwürfen verschont zu bleiben. Gerade ein gepflegter Rasen sollte schließlich nicht ständig durch aufgeworfene Maulwurfshügel unterbrochen werden.

Lösungswege erkennen

Doch wie kann man einen Maulwurf nun vertreiben? Hierbei ist zunächst der Maulwurf an sich zu betrachten. Er kann von Geburt an nicht sehen und das ändert sich auch im Laufe seines Lebens nicht, wie es bei vielen anderen Tieren der Fall ist.

Der Maulwurf bleibt somit zeit seines Lebens blind. Dadurch sind aber die anderen Sinnesorgane umso besser ausgeprägt, wie etwa die Nase oder die Ohren. Der Geruchssinn und der Gehörsinn sind auch die Mittel, wie ein Maulwurf am einfachsten vertrieben werden kann. Denn genau an dieser Stelle setzen die bekannten und bewährten Mittel zum Maulwurf vertreiben an.

Wichtig dabei ist, dass man einen Maulwurf immer auf natürliche Weise vertreibt. Man darf ihn nicht quälen, schlagen oder töten, da die Tiere unter Naturschutz stehen.

Den Geruchssinn des Maulwurfs ansprechen

Maulwürfe verfügen also über einen sehr gut ausgeprägten Geruchssinn. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, mit Hilfe von Gerüchen zu arbeiten, um einen Maulwurf zu vertreiben. Hierbei sollten stets in der Natur vorkommende Gerüche eingesetzt werden, die für den Maulwurf allerdings unangenehm sein sollten. Dazu zählen unter anderem:

  • Knoblauchöl
  • Nelkenöl
  • Alkohol
  • vergorene Molke
  • Milch
  • Buttermilch
  • Heringsbrühe

... und viele weitere Gerüche. Aus den ersten dieser Geruchsnoten wurde nun ein Mittel entwickelt, welches in Verbindung mit Tongranulat in die Erde gegraben wird. Das hat den Vorteil, dass es biologisch abbaubar bleibt und dennoch lange Zeit wirkt.

Werden die anderen Gerüche etwa direkt in die Gänge des Maulwurfs eingebracht, können sie zwar ebenso ihre Wirkung entfalten, jedoch hält diese oft nicht lange an. Spätestens nach dem nächsten Regenschauer verpufft die Wirkung oder aber die Gerüche werden so freigesetzt, dass sie den Gärtner belästigen, den Maulwurf aber nicht mehr vertreiben können.

Das Gehör des Maulwurfs ansprechen

Maulwürfe verfügen neben dem ausgeprägten Geruchssinn auch über ein sehr gut ausgebildetes Gehör. Noch dazu sind die Tierchen recht empfindlich und sensibel. Deshalb gelingt es mit Geräuschen ebenfalls sehr gut, einen Maulwurf zu vertreiben. Dabei haben sich verschiedene Geräusche in der Praxis bewährt. Hierzu zählen:

  • klirrende Eisenstangen
  • lärmende Kinder oder Hunde
  • halb vergrabene Flaschen

und weitere. Durch die unmittelbar auf den Boden, unter dem der Maulwurf lebt, einwirkenden Geräusche gelangen Erschütterungen in das Erdreich. Für diese sind Maulwürfe sehr empfänglich und werden schnell das Weite suchen, wenn sie erst einmal lange genug von den Geräuschen belästigt wurden.