Maulwurfabwehr

Die Maulwurfabwehr stellt eine weitere Methode der Maulwurfbekämpfung dar. Je nachdem, wie die Maulwurfabwehr aussieht, kann sie sowohl zu den erlaubten, als auch zu den verbotenen Methoden der Maulwurfbekämpfung gezählt werden.

Typische MaulwurfshügelErlaubt sind alle natürlichen Methoden, die den Maulwurf an sich nicht schädigen, ihn weder verletzen, noch töten. So kann man eine Maulwurfabwehr etwa durch gitterartige Netze erreichen, die rund um das Grundstück installiert werden.

Faire Abwehr mit Maulwurfnetzen

Sie sollten möglichst weit in den Boden hineinreichen und recht engmaschig sein, so dass der Maulwurf durch diese Netze am Eindringen auf das Grundstück gehindert wird. Ebenfalls können Lärm und unangenehme Geräusche zu dem Bereich der natürlichen Maulwurfabwehr gezählt werden. Diese Varianten sind ebenfalls erlaubt. Allerdings werden sie häufig erst dann eingesetzt, wenn sich ein Maulwurf schon auf dem eigenen Grundstück häuslich niedergelassen hat.

Tierquälerei ist tabu

Jedoch zählen auch viele verbotene Methoden in den Bereich der Maulwurfabwehr:

  • Hierunter fallen insbesondere das Auslegen von Gift oder ähnlichem,
  • sowie die Tötung der Maulwürfe durch Fallen.
  • Diese Methoden, ebenso wie alle Versuche, einen Maulwurf zu verletzen oder ihn umzubringen, sind generell verboten.

Die kleinen Tierchen, die bei manchem Gartenbesitzer für reichlich Unwohlsein sorgen, sind nämlich sehr nützlich und stehen nicht zuletzt deshalb unter Naturschutz. Aus diesem Grund sollte eine Maulwurfabwehr auch ausschließlich auf Basis natürlicher Vertreibungsmethoden durchgeführt werden und nicht mit Hilfe verbotener Gifte und Co.