Maulwurfgas

Maulwurfgas ist eine weitere Methode zur Maulwurfbekämpfung. Allerdings ist sie mehr als zweifelhaft, denn bei Unachtsamkeit und dem Einsatz giftiger Gase verenden die Tiere elendig in ihren Gängen. Dass dies laut Bundesartenschutzverordnung verboten ist, verwundert kaum.

Für viele ein störender Anblick: MaulwurfshügelNur als Geruchsbelästigung

Deshalb ist es wichtig, dass man sich nur für ein sehr sicheres Maulwurfgas entscheidet und das auch nur dann, wenn alle anderen Mittel nicht gewirkt haben.

  • Dabei sollte darauf geachtet werden, dass das Maulwurfgas ausschließlich einen unangenehmen Geruch verbreitet, der den Maulwurf vertreibt.

  • Nicht erlaubt sind Gase, die den Maulwurf in seiner Atmung beeinträchtigen!

  • Bevor man es aber soweit kommen lässt, mit der chemischen Keule, wie dem Maulwurfgas, gegen die kleinen, eigentlich nützlichen Tiere vorzugehen, sollte man alternative und natürliche Methoden ausprobieren, mit denen man Maulwürfe oftmals besser vertreiben kann.

    Umstieg auf Alternativen

    Hierbei zielen die altbewährten Methoden vorrangig auf das Gehör und den Geruchssinn des Maulwurfs ab. Beide Sinne sind außerordentlich gut ausgeprägt, so dass der Maulwurf schnell darauf reagiert.

    • Lärmende Kinder,
    • Flaschen, die in die Erde gegraben werden und an deren Öffnungen sich der Wind fängt, wodurch für den Maulwurf unangenehme Geräusche entstehen,
    • sowie Düfte helfen bei der Maulwurfvertreibung.

    Die lärmenden Gerätschaften werden oft als erste Variante der Maulwurfbekämpfung eingesetzt. Bringen sie keinen Erfolg, kann man mit Zitrusduft, Knoblauch oder Molke, die in die Gänge des Maulwurfs geschüttet werden, einen Duft erzeugen, der dem Maulwurf zuwider ist und dem er sich schnellstmöglich entziehen will.

    Schon wird er aus dem eigenen Garten vertrieben, ohne dabei eine verbotene Methode der Maulwurfbekämpfung anzuwenden.