Maulwurfgift

Im Handel wird man kein Maulwurfgift finden, denn generell gehört auch die Tötung des Maulwurfs mit Hilfe von Gift zu den verbotenen Methoden der Maulwurfbekämpfung. Da die Maulwürfe als nützliche Tiere unter Naturschutz stehen, dürfen sie grundsätzlich nicht getötet werden.

Gegen Wühlmäuse darf Gift eingesetzt werdenDie lockere Erde nutzen

Allerdings versuchen es einige findige Gärtner immer wieder, Ratten- oder andere Tiergifte zu verwenden, um damit den eigenen Garten maulwurffrei zu bekommen.

Dass diese Vergiftungsversuche jedoch verboten und sogar strafbar sind, sollte jeder Hobbygärtner wissen.

Alternativen zum Maulwurfgift

Besser ist es, der Maulwurfplage auf natürliche und sanfte Weise Herr zu werden, etwa indem man die Tierchen aus dem eigenen Garten vertreibt. Maulwurfgift ist in jedem Fall die falsche Lösung, die sogar ernsthafte Konsequenzen nach sich ziehen kann.

Um einen Maulwurf erfolgreich zu vertreiben, sollte man lieber auf dessen sehr gut ausgebildete Sinne abzielen.

Gehör und Geruchssinn sind besonders stark ausgebildet und zusätzlich sagt man Maulwürfen eine hohe Sensibilität nach. Die kleinen Sensibelchen stört man also am besten mit unangenehmem Lärm oder Gerüchen, die Maulwürfe nicht ausstehen können.

  • Den Lärm kann man mit halb vergrabenen Flaschen erzeugen, deren Öffnung aus der Erde herausragt. Dann nämlich fängt sich der Wind darin und kann Schwingungen und Geräusche in den Erdboden zu den Maulwürfen übertragen. Sie fühlen sich dann schnell gestört und suchen das Weite.

  • Einen ähnlichen Effekt erzielt man mit unangenehmen Gerüchen, wie Zitrusölen, Knoblauch oder Jauche. Mixturen daraus werden in die Gänge des Maulwurfs gegossen und verleiden diesem mit ihrem Duft den Aufenthalt.