Maulwurfvergrämung

Die Maulwurfvergrämung umfasst alle Mittel zur Maulwurfbekämpfung, die auf dem Markt erhältlich sind und mit dem Gesetz konform gehen. Denn grundsätzlich darf man einen Maulwurf nicht bekämpfen, da er unter Naturschutz steht. Es ist allerdings erlaubt, ihn mit Hilfe natürlicher Mittel und ohne Einsatz von Giften zu vertreiben.

Töne und Vibrationen helfen

Dabei sind im Handel verschiedene Möglichkeiten zur Maulwurfvergrämung erhältlich. Häufig basieren diese auf der Übertragung von Tönen. Die Geräte werden mit Batterien betrieben, einige haben auch einen Solarkollektor, so dass sie mit der reinen und kostenfreien Sonnenenergie betrieben werden können.

Durch diese Geräte, die einfach in die Erde gesteckt werden können, werden Töne erzeugt. Hinzu kommen Vibrationen, die sich direkt ins Erdreich fortsetzen. Da der Maulwurf diese Töne nur ungerne hören mag und ebenso wenig von Schwingungen im Boden begeistert ist, haben sich solche Geräte als sinnvolle Form der Maulwurfvergrämung etabliert.

Alternative Lösungen ohne Geräte

  • Wer es erst einmal auf natürliche und kostengünstigere Art versuchen möchte, kann auch einfach ein paar Kinder in seinem Garten spielen lassen. Metall- oder Holzstäbe, die in die Maulwurfshügel gesteckt werden und gegen die in unregelmäßigen Abständen geschlagen wird, sind ebenfalls preiswerte Alternativen für eine erfolgreiche Maulwurfvergrämung.

  • Darüber hinaus kann man auch den Geruchssinn des Maulwurfs ansprechen und Molke, Milch, Jauche, Knoblauch oder Zitrusöle in die Gänge des Maulwurfs schütten. Da die Nase ebenso gut ausgeprägt ist wie das Gehör und der Maulwurf diese Gerüche nicht leiden kann, wird er schnell vergrämt und der eigene Garten ist wieder frei von Maulwürfen.