Maulwurfvernichtung - was nicht erlaubt ist

Die Maulwurfvernichtung ist immer wieder ein großes Streitthema bei passionierten Hobbygärtnern. Allerdings dürfen Maulwürfe grundsätzlich nicht vernichtet werden, die kleinen Tierchen stehen nämlich unter Naturschutz.

Arbeitet wie eine Solarlampe: Der solarbetriebene MaulwurfvertreiberMaulwürfe sind nützlich

Das ist auch durchaus richtig, sind sie doch eigentlich sehr nützlich. Sie lockern den Boden auf, stellen wertvolle Anzuchterde zur Verfügung, vernichten Pflanzenschädlinge und bestätigen dem Gärtner, dass er gesunde Erde hat.

Aus diesem Grund sind auch nur wenige Dinge zur Vertreibung oder Vernichtung der Maulwürfe erlaubt. Generell verboten sind dagegen alle Maßnahmen, die

  • den Maulwurf töten
  • den Maulwurf verletzen
  • den Maulwurf über Gebühr in seinem Handeln stören

Das Einfangen von Maulwürfen ist nur bedingt erlaubt. Eingesetzt werden dürfen ausschließlich Lebendfallen, in denen die Tiere nicht verletzt, sondern nur eingefangen werden. Anschließend sollten sie auf weit entfernten Feldern oder Wiesen wieder ausgesetzt werden.

So wird die Gefahr minimiert, dass Maulwurf kurz nach dessen Beseitigung wieder im eigenen Garten auftaucht.

Maulwürfe vertreiben ist erlaubt

Erlaubt ist auch die Vertreibung des Maulwurfs, sofern sie diesen nicht unnötig verletzt oder benachteiligt. Gut vertreiben lassen sich die kleinen Tiere mit Lärmquellen oder unangenehmen Gerüchen. Hierbei haben sich vor allen Dingen Knoblauch, Jauche und Molke bewährt.

Sie werden in die Maulwurfsgänge geschüttet, ohne diese dabei zu überfluten, und verströmen einen Duft, der für den Maulwurf einfach unangenehm ist.