Maulwürfe sind nützliche Tiere

Für die meisten Gartenbesitzer ist ein Maulwurf im eigenen Garten ein absolutes Schreckgespenst. Die aufgeworfenen Erdhaufen tun ihr Übriges, um den Hass auf die kleinen, unterirdischen Baumeister zu steigern. Dabei sind Maulwürfe eigentlich sehr nützliche Tiere, die seit 1998 sogar unter Naturschutz stehen.

Buddeln bringt's!

Die unterirdischen Baumeister bestätigen dem Gärtner zunächst, dass in seinem Garten alles mit rechten Dingen zugeht. Denn sie fühlen sich nur in Böden wohl, in denen viele Kleinlebewesen vorkommen, wo die Erde also gesund ist. Das ist aber noch längst nicht alles, denn allein dadurch wären die Maulwürfe noch keine nützlichen Tiere. Ihr emsiges Graben und Schaufeln kommt dem Menschen in vielerlei Hinsicht zugute:

  • So lockern Maulwürfe den Boden auf, wodurch der Rasen besser durchlüftet wird und gedeihen kann.
  • Auch sorgen sie mit der Lockerung des Bodens für eine leichtere Bearbeitung desselben.
  • Darüber hinaus ernähren sich Maulwürfe nicht von Pflanzen, sondern sie sind ausschließlich auf tierische Nahrung fixiert.

Es muss somit kein Gärtner Angst davor haben, dass Maulwürfe ihre wertvollen Gartenpflanzen anknabbern. Vielmehr ist es so, dass die Maulwürfe sich von Engerlingen, Schnecken und Schnakenlarven ernähren. Diese Schädlinge sind wirklich eine Bedrohung für den schönen Garten.

Dem Nützling helfen

Trotz dieser vielen Vorteile, die Maulwürfe für den Gärtner mit sich bringen, werden sie allein aufgrund der entstehenden Erdhaufen ungern gesehen. Dabei sollten Gärtner jedoch stets den Naturschutz bedenken, unter dem die Tierchen stehen und sich nur für eine Vertreibung, nicht aber für eine Tötung der Maulwürfe entscheiden.